Extrem schwache Abwehrleistung: HSG-Frauen verlieren Heimspiel gegen Waiblingen 36:45

23. Januar 2017 9:50 Uhr 1. Frauen (Pforzheimer Zeitung)

Mit zehn Treffern noch beste HSG-Spielerin: Alice Steegmüller. Hennrich

Nach dem Sieg gegen Brombach und der Weichenstellung für die neue Saison hatten sich die Drittliga-Handballerinnen für das Heimspiel gegen den VfL Waiblingen einiges vorgenommen.

Eine extrem schwache Abwehrleistung sorgte am Samstagabend jedoch dafür, dass die Mannschaft von Trainer Matthias Schickle 36:45 (17:21) verlor und damit die zehnte Saisonniederlage hinnehmen musste. Die HSG bleibt Tabellenletzter in der 3. Liga. „Die Angriffsleistung war gut, doch in der Abwehr bekamen wir überhaupt keinen Zugriff auf den Gegner“, ärgerte sich HSG-Coach Schicke. Im Tor stand erneut die junge Alexandra Mischung, die die Pleite allerdings auch nicht verhindern konnte. Waiblingen ging in der zwölften Minute mit zwei Toren (10:8) in Front und baute diesen Vorsprung bis zur Pause auf 21:17 aus.

Eine starke Phase mit Jasmin Garmatter (ehemals Mettendorf) im Tor und der Umstellung auf eine 6:0-Deckung ließ die Pforzheimerinnen kurzzeitig hoffen – Alice Stegmüller verkürzte auf 20:24 (34.) – doch die Gäste mit der starken Ungarin Barbara Bagocsi agierten zu abgezockt und zogen auf sieben Treffer davon 28:21 (37.). „Uns fehlte dann irgendwann auch mal vorne die Durchschlagskraft“, meinte Schickle. Die besaß dagegen Waiblingen, die weiter davonzogen 35:26 (48.), 41:31 (55.). Sinah Hagen markiert e das 45:35, bevor HSG-Spielerin Deborah Rupf den letzten Treffer des Abends erzielte.

Autor: dom

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