HSG-Frauen wollen sich in der dritten Liga etablieren

31. August 2016 9:02 Uhr 1. Frauen (Pforzheimer Zeitung)

Anika Hentschel (Mitte) hält der HSG weiter die Treue.

Zehn Zugänge, acht Abgänge: Bei den Drittliga-Frauen der HSG Pforzheim hat sich einiges getan in der Sommerpause. Auch der Trainer ist neu: Zoran Stavreski (38) kommt von der HB Ludwigsburg. Wohin die Reise der Handballerinnen geht, ist noch nicht abzusehen. Ziel ist es, eine bessere Rolle zu spielen, als zuletzt mit Platz sieben. Die PZ beantwortet die wichtigsten Fragen vor dem Saisonstart am 17. September.

Wie lauten die Ziele für die neue Saison?

Nachdem in der vergangenen Saiso in der 3. Liga Süd der Frauen erst sehr spät der Klassenerhalt gesichert werden konnte, will sich die HSG Pforzheim nun in der Liga etablieren. Auch auf die Jugendarbeit wird gesetzt. „Wir wollen die Jugendlichen heranführen“, so Neu-Trainer Zoran Stavreski.

Wann geht die neue Saison los?

Am Samstag, 17. September. Um 18.00 Uhr spielt die HSG in der heimischen Fritz-Erler-Sporthalle gegen den TV Brombach.

Wie oft wird trainiert und wo liegen die Schwerpunkte bei der HSG Pforzheim?

Zwischen vier und fünf Mal in der Woche wird trainiert. „Wir fokussieren uns besonders auf das schnelle Spiel nach vorne“, betont Stavreski, der unter anderem den für ihn „sehr überraschenden“ Abgang von Torfrau Melanie Breinich bedauert. Außerdem stehe die Teamentwicklung im Fokus: Bei der Fitness seiner Spielerinnen gebe es keine Probleme. „Da haben wir eine gute Basis“, so Stavreski. Nun gehe es langsam an den Teil, die Feinheiten im Spiel umzusetzen.

Wie schätzt Stavreski die Konkurrenz ein?

„Die Konkurrenz in der 3. Liga Süd ist enorm stark und vor allem sehr gut aufgestellt. Da gibt es Teams, die richtig Geld in die Hand genommen haben“, so Stavreski.

Der Trainer setzt stark auf Teamgeist. Wie wird dieser gefördert?

Teambildende Maßnahmen sind ein wesentlicher Bestandteil der Vorbereitung, die bereits im Juni begann. Schließlich müssen etliche Neuzugänge integriert werden. Unter anderem waren die Pforzheimer Handballerinnen während eines dreitägigen Trainingslagers in Bad Herrenalb im Klettergarten Enzklösterle. Außerdem arbeitet die HSG Pforzheim mit einem Mentalcoach zusammen.

Wie läuft die Arbeit im Trainerteam?

Zoran Stavreski, der im östlichen Enzkreis zu Hause ist, lobt die Arbeit mit Gabi Kubik, seiner Assistentin, sowie Torwarttrainer Robert Müller. Er selbst kommt von der HB Ludwigsburg, wo er das Frauen-Team betreute.

Autor: Johannes Becht

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