HSG rettet sich nur dank Schützenhilfe

26. April 2016 9:13 Uhr 1. Männer (Pforzheimer Zeitung)

Nicht zu stoppen waren die Ispringer Angreifer wie hier Dennis Kehm für die HSG-Abwehr mit Benjamin Heidecker (links) und Raphael Burkart. Foto: Ripberger

Die Handballer der HSG TB/TG 88 Pforzheim werden auch in der kommenden Saison in der Landesliga spielen. Die Rettung glückte allerdings nicht aus eigener Kraft, denn die Pforzheimer unterlagen zum Saisonausklang daheim dem TV Ispringen mit 18:28, profitierten aber von der Schützenhilfe des TV Büchenau, der die SG Hambrücken/Weiher mit 31:28 bezwang und so zum Abstieg in die neu geschaffene Bezirksliga verurteilte.

HSG TB/TG 88 Pforzheim – TV Ispringen 18:28. Keine Nachsicht zeigte der TV Ispringen mit der noch um den Ligaerhalt bangenden HSG Pforzheim. In der Startphase war die HSG zunächst mit 5:3 in Führung gegangen, ehe die Gäste das Treffen mit einem 4:0-Lauf wendeten. Simon Hörner brachte seine Farben mit dem 8:9 in der 23. Minute noch einmal ran, dann langte Ispringen zu und baute den Vorsprung bis zur Pause auf 12:9 aus. Dass es zur Sache ging, zeigt, dass Ispringens Kevin Reich bereits in der 28. Minute disqualifiziert auf die Tribüne musste, ihm folgte mit Markus Lotterer auch einer von der Gegenseite nach der dritten Zeitstrafe in der 38. Minute. Zur Pause war Ispringen dann mit 20:12 weg und baute den Vorsprung in der Restzeit bis zum Abpfiff weiter aus.

HSG TB/TG 88 Pforzheim: Krettek, Jaizay: Deeß, Heidecker 6, Vogt 4, Spigl, Hörner 3, Schröder, Celik 3/1, Lotterer, Schwarz, Rupf, Köhl 1, Burkart 4

TV Ispringen: Vogt, Bergler: Stoll 1, J. Schneider 6/1, Müller, Bogner, Kehm 9/3, A. Schneider 5, Storz, Reich 2, S. Kunz 5

Autor: Dieter Glauner

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