EuroGoldCup 2016

22. November 2015 19:34 Uhr Verein (EuroGoldCup, EuroGoldCup, Pforzheimer Zeitung)

Auf den FC Barcelona könnte die SG Pforzheim/Eutingen – hier Julian Broschwitz am Ball – auch 2016 treffen. 2015 bestritten beide Teams das Spiel um Platz drei.

Pforzheim. Als David Bregazzi und die HSG TB/TG 88 Pforzheim im Jahr 2012 ein internationales Handball-Turnier für die A-Jugend in der Fritz-Erler-Halle ins Leben riefen, war das ein Versuch. Ein Wagnis. Wenn am 29. und 30. August 2016 die fünfte Auflage der Veranstaltung stattfindet, kann man sagen: Der Einsatz hat sich gelohnt.

„Das ist das beste Turnier Deutschlands“, sagt Cheforganisator David Bregazzi – aber er trifft diese Aussage nicht selbst, sondern zitiert Trainer der Gästemannschaften.

Bregazzis Anspruch für das Turnier ist auch alles andere als bescheiden: „Wir wollen die Creme de la Creme aus Deutschland und dazu als internationale Vertreter Champions-League-Teilnehmer“, sagt der Macher. Das gelingt ihm Jahr für Jahr. Auch 2016 wird der FC Barcelona dabei sein. Die Teilnahme des katalanischen Clubs ist ein Ritterschlag für jedes Turnier. Der aktuelle Titelverteidiger in der Champions League stellt auch an seinen Nachwuchs höchste Ansprüche. Zweiter internationaler Vertreter – und erstmals in Pforzheim dabei – sind die Kadetten Schaffhausen. Beim Champions-League-Teilnehmer aus der Schweiz ist der ehemalige deutsche Nationalspieler Markus Baur Trainer.

Norden stark vertreten

Deutschland ist vor allem durch Teams aus dem Norden stark vertreten. Der THW Kiel, der SC Magdeburg, die Füchse Berlin und die SG Flensburg-Handewitt spielen nicht nur in der Bundesliga der Männer eine gute Rolle, ihre Nachwuchsteams dominieren auch bei der A-Jugend die Nordstaffel der Bundesliga.

Einen Männer-Erstligisten hat Pforzheim nicht zu bieten, bei der Jugend zählt aber die SG Pforzheim/Eutingen seit Jahren zur Spitze im Süden. Und die Pforzheimer landeten bei ihrer Turnier-Premiere im Jahr 2014 auf Anhieb den Turniersieg. Zum Auftakt 2012 hatte der TSV Bayer Dormagen überraschend das Finale gegen Barcelona gewonnen, 2013 und 2015 siegte mit den Füchsen Berlin das Team, das jahrelang im deutschen Handball-Nachwuchs tonangebend war.

„Wenn Mannschaften wie Kiel, Flensburg und Berlin nach Pforzheim kommen, das muss das Turnier etwas haben“, weiß David Bregazzi und sieht sich mit seinem Motto „Qualität statt Quantität“ bestätigt.

Einige andere Teams, die in den vergangenen Jahren Stammgäste beim Pforzheimer Turnier waren, sind nicht mehr dabei: der TV Großwallstadt, die SG Kronau/Östringen und die TSG Friesenheim. „Wir wollten frisches Blut“, sagt Bregazzi.

Mehr als 100 Helfer werden am 29. und 30. August 2016 dafür sorgen, dass auch die fünfte Auflage des EuroGoldCups eine gelungene Veranstaltung wird.

Autor: Udo Koller

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