HSG geht auf dem Zahnfleisch

16. März 2015 12:00 Uhr 1. Frauen (Pforzheimer Zeitung)

Aushilfe aus der zweiten Mannschaft: Auch Deborah Rupf (Mitte) musste für die HSG-Frauen in der 3. Liga ran. FOTO: RIPBERGER

Ersatzgeschwächte Handball-Frauen verlieren auch daheim gegen Holzheim

PFORZHEIM. Die von großen Verletzungssorgen geplagten Handballerinnen der HSG TB/TG 88 Pf9rzheim können ihre Sieglosserie in der 3. Liga nicht beenden. Jetzt gab es für das Team von Trainer Matthias Cullmann auch daheim gegen den Vorletzten TV Holzheim mit 23:26 (13:13) eine Niederlage. Erneut fehlte mehr als ein halbes Dutzend Leistungsträgerinnen, darunter mit Mailyn Strehle,, Teodora Bloj, Anett Belsö und Annika Henschel vier Rückraumspielerinnen und mit Britt Abrecht und Sandra Stärk beide Linksaußen. Und schnelle Besserung ist nicht in Sicht – fast alle ausfallenden Spielerinnen laborieren an langfristigen Verletzungen. Die HSG geht auf dem Zahnfleisch.

12:6-Führung verspielt

Dennoch war gegen Holzheim etwas drin, schließlich führte die HSG nach sechs Minuten 4:0, lag nach 25 Minuten gar 12:6 vorne. Doch dann machte sich bemerkbar, dass gleich vier Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft im Kader standen, die zuvor schon in der Badenliga gespielt hatten. Bis zur Pause glich Holzheim aus, ging dann in Führung und ließ sich danach die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Daran änderten auch die neun Tore von Nastja Antonewitch, der einzigen verbliebenen Rückraumspielerin, nichts mehr. Ärgerlich war, dass die Gastgeberinnen vier von fünf Siebenmeterchancen liegenließen.

Trainer Matthias Cullmann fordert „die Kräfte zu bündeln“ und sagt: „Wir müssen uns etwas überlegen, um den Super-Gau Abstieg zu verhindern.“ Noch sind es vier Punkte Abstand zu den Abstiegsplätzen, aber eine Garantie auf den Klassenerhalt ist das fünf Spieltage vor Schluss nicht. ok

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