Ersatzgeschwächte HSG Pforzheim verliert Heimpartie gegen Gröbenzell 25:31

2. Februar 2015 9:10 Uhr 1. Frauen (Pforzheimer Zeitung)

Kaum ein Durchkommen: HSG-Spielerin Mirjam Bertsch. FOTO:BECKER

PFORZHEIM. Annika Henschel (Eingriff am Meniskus), Teodora Bloj (Wadenverletzung), Maiylin Strehle (Achillessehnenreizung) – ohne einen kompletten Rückraum war für die Drittliga-Handbalierinnen der HSG Pforzheim das Heimspiel gegen den HCD Gröbenzell nicht zu gewinnen. Am Ende musste man eine 25:31-Niederlage hinnehmen. Bei der Angriffsschwächung der HSG war es fast logisch, dass der Gröbenzeller Trainer gegen Nastja Antonewitch auch noch die offene Deckung anordnete und damit war der Angriff der HSG schon an die Kette gelegt.

Auch Matthias Cullmann hatte gegen Gröbenzells stärkste Werferinnen Fischer und Balk gleich zwei Offensivdeckungen verordnet, aber weil seine „Polizistinnen“ ihre Aufgaben zu offensiv interpretierten, nutzten die Gäste die sich dadurch bietenden Freiräume, um mit 4:1 in Führung zu gehen. Gut, dass die HSG mit Marijana Markovic über eine starke Kreisläuferin verfügt. Im Zusammenspiel mit Anett Belsö fand sie jetzt Lücken und weil Nastja Antonewitch genauso wie Torfrau Christine Hesel, nun starke Momente hatte, waren die Pforzheimerinnen nach 20 Minuten wieder im Spiel (10:10).

Doch Gröbenzell führte zur Pause mit 18:15 und legte dann auch noch nach (21:15). Die HSG wehrte sich und kam wieder heran (50. Minute: 24:26), eine Verletzung von Anett Belsö beendete die Aufholjagd jedoch.

HSG-Coach Cullmann präsentierte erstmals mit Zszuzsa Baross einen Neuzugang und mit Luisa Dieckmann ein Nachwuchstalent dem eigenen Anhang. gl.

HSG Pforzheim: Hesel, Ziegler – Markovic 5, Klittich 1, Antonewitch 10/2, Sommerrock, Seyfried 2, Baross 1, Schückle, Stärk 1, Belsö 3, Abrecht 2, Bertsch, Dieckmann.

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